Jugend denkt Stadt in Zwingenberg

GFB-Sommer´22-Event „Jugend denkt Stadt – Neue Impulse für die Beteiligung junger Menschen“ (Foto: © Urban Media Project, Offenbach)

In Zwingenberg sollen bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts zielgerichtet Jugendliche und junge Erwachsene eingebunden werden: die Generation, die zukünftig mit und in der Stadt lebt, die heute gebaut wird.

Die Stadt Zwingenberg steht vor der Herausforderung, ihre künftige Stadtentwicklung zu planen. Um mehr Akzeptanz für eine bauliche Weiterentwicklung zu schaffen, möchte sie dabei die Menschen vor Ort zum gemeinsamen Blick aufs Ganze und zum Dialog einladen.

Dazu wurde im ersten Schritt zusammen mit der TU Kaiserslautern ein Leitfaden für einen Stadtentwicklungsdialog erstellt. Vier Studierende der Raumplanung haben in einem Workshop mit Jugendlichen aus dem Ort Vorschläge erarbeitet und die gesammelten Impulse in planerische Handlungsempfehlungen übersetzt. Darüber hinaus haben die Studierenden aufbauend auf ihren Erfahrungen einen Leitfaden erarbeitet, wie Jugendbeteiligung in kleinen Städten gelingt. Die planerischen Handlungsempfehlungen für Zwingenberg und der Leitfaden zur Jugendbeteiligung wurden an einem Abend im Rahmen des GFB-Sommers´22 öffentlich vorgestellt und diskutiert. Hier bot sich auch die Möglichkeit zur Besichtigung der Ergebnisausstellung und zum informellen Austausch.

Im zweiten Schritt wird ein Stadtentwicklungskonzept erstellt, dessen Ergebnisse in die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans einfließen sollen.

Dieses innovative Partizipationsmodell, das von der Universität Kaiserslautern wissenschaftlich begleitet wurde, kann gute Anregungen auch für andere Kommunen geben. Dies bewertete unsere Jury als ausgesprochen preiswürdig und vergab ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

 

Projektseite an der RPTU: Masterprojekt „Jugend denkt Stadt“ Zwingenberg