Zukunftsdiskurs Frankfurt am Main
Am 29. Juli 2022 lud die Stadt Frankfurt am Main ihre Bürgerinnen und Bürger sowie handelnde Akteurinnen und Akteure aus der Region zum Zukunftsdiskurs ein, um gemeinsam die Zukunft des Wohnens in Frankfurt und der Region in den Blick zu nehmen.
Es ging um Zukunftsfragen, neue Wege der Kommunikation sowie neue Dimensionen von Zeit und Raum für Frankfurt und die Region. Mit zahlreichen Impulsen und einem von Andrea Jürges (stellvertretende Direktorin, Deutsches Architekturmuseum, DAM) moderierten Talk zwischen Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt (TU Kaiserslautern; Projektleitung „Jugend denkt Stadt“ in Zwingenberg), Mike Josef (Planungsdezernent der Stadt Frankfurt am Main), Martin Bieberle (Leiter Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Hanau) und Monika Böttcher (Bürgermeisterin Maintal) wurde der Blick deutlich über die eigenen Stadttore und einzelne – eigene – Planungen hinaus geweitet, der interkommunale Dialog im Großen Frankfurter Bogen gestärkt und die Bürgerinnen und Bürger aktiv eingebunden. Ziel war es, neue Zukunftsbilder zu generieren, die Lust darauf machen, Zukunft aktiv zu gestalten. Flankiert wurde der Zukunftsdiskurs von Angeboten für Kinder und Jugendliche (auf Grundlage des Spiels Minecraft/DAM) und einem abendlichem Open-Air-Kino.
Die Stadt Frankfurt sieht den Zukunftsdiskurs als Kick-Off für weitere regionale Diskurse.
Der interkommunale Diskurs und das Miteinanderreden haben die Jury überzeugt: der „Zukunftsdiskurs Frankfurt am Main“ wurde in der Wettbewerbsrunde Juni 2022 mit einem GFB-Zukunftspreis in Höhe von 15.000 Euro ausgezeichnet.