Multifunktional und flächensparsam: Das Wohnquartier von morgen
Zukunftsweisende Ideen für neues Bauen
Für unsere begrenzten Flächen in der weiter wachsenden Rhein-Main-Region bestehen vielfältige Nutzungsanforderungen, die miteinander in Einklang gebracht werden müssen: soziale sowie wirtschaftliche Faktoren plus umweltrelevante Funktionen. Das bedeutet für die Schaffung von mehr Wohnraum: Bei einer zukunftsorientierten Planung, die flächensparend angelegt ist, können sich verschiedene Nutzungen überlagern und Funktionen zusammengebracht werden, die bisher getrennt wurden (z. B. soziale Infrastruktur und Wohnen, Arbeiten und Freizeit, Sport und Verkehr). Dies spiegeln bereits verschiedene Umsetzungsansätze – von multifunktionalen Gebäuden, Grün- und Verkehrsflächen über den Umgang mit Dichte bis hin zu Sharing-Konzepten.
Jede Kommune hat ihre speziellen Rahmenbedingungen und Potenziale: Patentlösungen gibt es nicht. Vielmehr braucht es jeweils passende Lösungen für Ihre Stadt oder Gemeinde, die langfristig umsetzbar und vor Ort akzeptiert sind.
Hier setzt die GFB-Zukunftswerkstatt 2024 an: Gesucht werden vier GFB-Partnerkommunen, die in Form von GFB-geförderten Baulanddialogen, städtebaulichen Konzepten oder städtebaulichen (Ideen-)Wettbewerben modellhafte Lösungen für eine nachhaltige und optimale Nutzung von neuen Wohnbauflächen entwickeln und umsetzen wollen. Mit beratender Begleitung des Landes und seiner Partner.
Gesucht werden vier GFB-Partnerkommunen,
- die wissen, dass mehr bezahlbare Wohnungen auch künftig ein wichtiges Thema sein werden,
- die Lust auf Zukunft haben und spannende Projektideen für neue Quartiere entwickeln möchten,
- die sich vorstellen können, mit Blick auf die knappe Ressource Fläche Modellhaftes umzusetzen
- und die mit ihren Lösungen gute Beispiele und Impulse für andere geben, zu Veränderungen ermutigen möchten.
Mit der GFB-Zukunftswerkstatt 2024 haben Sie jetzt die Chance, dies als GFB-Partnerkommune im Rahmen eines vom Land geförderten und beratend begleiteten Baulanddialogs, städtebaulichen Konzepts oder Wettbewerbs zu konkretisieren.
Sie sind an einer Teilnahme interessiert?
Dann schicken Sie bis spätestens 12.09.2024 das knappe Bewerbungsblatt per E-Mail an das GFB-Team. Wir beraten Sie gerne und beantworten weitere Fragen.
Wir unterstützen Sie auf Wunsch zunächst beratend bei der Vorbereitung eines Baulanddialogs, eines städtebaulichen Konzepts oder eines städtebaulichen Wettbewerbs, der für ihre spezifischen Anforderungen die passenden Antworten liefern kann: Sie stellen uns Ihr Projekt in einem Auftakttermin vor Ort vor. Wir unterstützen Sie – auch durch Vermittlung passender Expertinnen und Experten – bei der Vorbereitung der Aufgabenstellung für die Ausschreibung.
Gerne stehen wir Ihnen zusammen mit unseren Partnern auch bei weiteren Meilensteinen in der Umsetzung beratend zu Seite.
Wie funktioniert’s?
Bewerbung
Ganz einfach: Schicken Sie uns bitte Ihr ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsblatt.
Gerne auch, wenn Sie sich bereits für einen Baulanddialog, ein städtebauliches Konzept oder einen städtebaulichen Wettbewerb im Rahmen des Landesprogramms Nachhaltiges Wohnumfeld gemeldet bzw. Förderanträge gestellt haben.
Juryentscheidung
Wir wünschen uns eine große Bandbreite an Ansätzen und eine Vielfalt an Kommunen. Insbesondere auch kleinere Kommunen sind zur Bewerbung ausdrücklich eingeladen.
Für die Auswahl wesentlich wird die selbstgestellte Zukunftsaufgabe der Projektidee sein.
- Worin soll ein neuartiger bzw. zukunftsweisender Beitrag zur Nutzung neuer Wohnbauflächen bestehen?
- Inwieweit sind das Projekt bzw. einzelne Ansätze übertragbar, so dass Entwicklungsimpulse auch für andere Kommunen entstehen können?
- Werden jeweils soziale, ökologische und ökonomische Faktoren in einem ausreichenden Maß berücksichtigt?
- Inwieweit bzw. wie werden die kommunalen Akteurinnen und Akteure sowie Bürgerinnen und Bürger einbezogen?
Und natürlich müssen die Baulanddialoge, städtebauliche Konzepte und städtebauliche Wettbewerbe (nach RPW) unseren Förderkriterien des Landesprogramms „Nachhaltiges Wohnumfeld – Konzepte und Baulanddialoge“ entsprechen.
Wer hier nicht in die Auswahl gelangt, kann dennoch die finanzielle Unterstützung eines Baulanddialogs, eines städtebaulichen Konzepts oder eines städtebaulichen Wettbewerbs (nach RPW) gemäß des GFB-Vorteilspakets erhalten.
Förderantrag stellen
Die ausgewählten Kommunen bitten wir, uns den entsprechenden Förderantrag für das Landesprogramm „Nachhaltiges Wohnumfeld – Konzepte und Baulanddialoge“ zukommen zu lassen.
Baulanddialoge, städtebaulichen Konzepte und städtebaulichen Wettbewerbe (nach RPW) werden bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 85 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (ohne Obergrenze) gefördert.
Start Ihres Projekts
Wir unterstützen Sie – über die finanzielle Förderung hinaus – auf Wunsch bei der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung Ihres Projekts.
Gerne begleiten wir Ihr Projekt zusammen mit unseren Partnern beratend und vermitteln gegebenenfalls passende Expertinnen und Experten.
Auf dem Weg zu Ihrer Bewerbung und im Weiteren begleiten Sie auf Wunsch gerne beratend das GFB-Team (Referat Großer Frankfurter Bogen, innovative Konzepte Wohnen und urbanes Leben im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum) sowie die Expertinnen und Experten der Hessen Agentur. Weitere Expertinnen und Experten können bei Bedarf hinzugezogen werden.
Schicken Sie uns einfach eine E-Mail, gerne mit einem kurzen Hinweis, wie wir Sie am besten erreichen können.