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19. August 2022 / 14:00 - 18:00

Projekte mit Aussichten – Wiesbadener RheinMain Ufer und Ostfeld

Wiesbaden, Kastel, nahe Bahnhof Mainz-Kastel, Wiesbaden
Skulptur „Dem Wasser gewidmet“, Foto: Stadtplanungsamt Wiesbaden und Ullrich Knapp
"KranSand" am Rheinufer, Foto: Stadtplanungsamt Wiesbaden
Zukünftige Parkanlage östlich der Reduit, Foto: Stadtplanungsamt Wiesbaden
Luftbild mit Umgrenzung des Entwicklungsgebietes Ostfeld, Bild: Stadtplanungsamt Wiesbaden

Die Landeshauptstadt Wiesbaden lädt die interessierte Öffentlichkeit dazu ein, das RheinMain Ufer im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel und das Entwicklungsgebiet Ostfeld in einer geführten Tour zu entdecken.

Mainz-Kastel ist in gut zwanzig Minuten vom Frankfurter Hauptbahnhof zu erreichen. Dort in der Nähe des Bahnhofs startet die Exkursion – am neuen Regionalparkprojekt Wiesbadens, der begehbaren Skulptur „Dem Wasser gewidmet“: In Mainz-Kastel ist im Mai 2022 mit einer begehbaren Röhre des Frankfurter Künstlerteams Winter/Hoerbelt das 5. Regionalparkprojekt eröffnet worden. Mit ihrer beeindruckenden Größe von 5,5 Metern Länge und einem Durchmesser von 3,4 Metern ragt sie über die Kaimauer hinaus auf den Rhein.

Von hier geht es weiter zur Reduit, einem Kulturdenkmal nationaler Bedeutung, das als Teil einer Festungsanlage, zur Verteidigung „Brückenkopfes“ in seiner heutigen Gestalt um 1828 erbaut wurde.

Bevor wir uns nach Osten wenden, werden wir den sogenannten „KranSand“ besichtigen. Ein neuer Freizeit-Hotspot in Kastel, der neben Sitzstufen mit temporärer Gastronomie am ehemaligen Verladekran auch Sportangebote bietet. Eine Skateranlage ist gerade im Entstehen, Parcoursmöglichkeiten werden folgen. Danach wenden wir uns noch einmal in den Bereich östlich der Reduit, in ein Gebiet, das ein riesiges Aufwertungspotenzial für die Naherholung für die Kostheimer Uferlage und die anrainenden Wohnstandorte besitzt.

Im Anschluss geht es dann vom Bahnhof Mainz-Kastel aus direkt mit dem Bus weiter in Richtung Ostfeld, dem zurzeit größten städtebaulichen Entwicklungsbereich der Landeshauptstadt Wiesbaden. Mit dem Ostfeld hat Wiesbaden die Chance, zukünftig eine nachhaltige Stadtentwicklung mit bezahlbarem Wohnraum und gewerblichen Nutzungen umzusetzen. Vor dem Hintergrund des wachsenden Oberzentrums besteht die Herausforderung darin, nicht nur die guten Wohn- und Arbeitsverhältnisse in der Stadt zu erhalten, sondern auch neuen Raum für qualitätsvolle Wohn- und Lebensräume zu schaffen. Das neue Stadtquartier, das im südlichen Bereich des Entwicklungsgebiets auf ca. 67,5 Hektar entstehen wird, kann erforderlichen Wohnraum für etwa 8.000 bis 12.000 Menschen mit der sozialen Infrastruktur zur Verfügung stellen. Durch die vorgesehene Ansiedlung des Bundeskriminalamtes (BKA) im nördlichen Bereich des Entwicklungsgebietes wird auf ca. 26,5 Hektar ein zentraler Verwaltungsstandort entstehen. Die Exkursion bietet eine Gelegenheit, gemeinsam mit dem Team Ostfeld das Entwicklungsgebiet zu erkunden und einige Einblicke in die aktuellen Planungen zu gewinnen.

Zum Abschluss geht es ganz nach oben auf den Deponiehügel, um aus der Vogelperspektive nicht nur die zukünftige Ostfeld-Fläche, sondern auch die vielgestaltige Umgebung, die sich sowohl durch eine reiche industrielle Vorgeschichte als auch einen eindrucksvollen natürlichen Landschaftsraum mit einem Rundumblick vom Taunus bis zur Nachbarstadt Mainz auszeichnet, zu erleben. Die Tour endet dann mit der Busfahrt zum Bahnhof Mainz-Kastel.

Anmeldung und weitere Hinweise: Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, daher ist eine Voranmeldung per E-Mail an team-ostfeld@wiesbaden.de erforderlich. Der Treffpunkt wird mit Bestätigung der Anmeldung mitgeteilt. Während der Busfahrt muss eine medizinische Maske getragen werden.

 

Ansprechperson: Natalia Zayarnaya

Telefon: 0611-31 7727

E-Mail: natalia.zayarnaya@wiesbaden.de

 

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